Neue Wohnungen für Senioren

Die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich errichtet 60 neue Wohnungen für über 60-Jährige. Gleichzeitig wird das Alterszentrum Trotte neu gebaut.

Mehr Wohnraum für die über 60-Jährigen: Bewohnerinnen des Altersheims Grünau in Zürich.

Mehr Wohnraum für die über 60-Jährigen: Bewohnerinnen des Altersheims Grünau in Zürich. Bild: Meinrad Schade/Keystone

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Schöne Aussichten für die Senioren in der Stadt. In unmittel­barer Nachbarschaft zum Bahnhof ­Wiedikon – an der Ecke Seebahnstrasse/Erikastrasse – wird Anfang 2016 gebaut. Bauherrin ist die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW). Es ­sollen 60 neue, preisgünstige 2- bis 3½-Zimmer-Wohnungen für Ein- und Zweipersonenhaushalte entstehen. Der Neubau verfügt über einen ruhigen Innenhof. Im Erdgeschoss berücksichtigt er das Bedürfnis nach gemeinschaftlichen Räumen und Läden.

Land abgetauscht

Den dafür ausgeschriebenen Architekturwettbewerb hat Zita Cotti Architekten AG aus Zürich gewonnen. Das Projekt «Lucy» verspreche mit seinen funktionalen Grundrissen einen hohen Wohnwert für ältere Menschen. Die Siedlung kam nur dank eines Tausch­geschäfts mit der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich (ABZ) zustande. Im Gegenzug erhält die ABZ von der Stadt ein Areal im Glattpark, wo sie 280 Wohnungen baut. Die Verhandlungen wären fast gescheitert, wenn die Stadt nicht eingelenkt hätte und sich mit der Abgabe der Liegenschaft im Baurecht zufrieden gegeben hätte.

Trotte erhält einen Neubau

Auch beim Alterszentrum Trotte in Wipkingen sind die Hürden weggeräumt. Ein Neubau ersetzt das aus den 60er-Jahren stammende Altersheim. Seine Bewohnerinnen und Bewohner übersiedeln im Spätherbst ins Alterszentrum Triemli. Dort bleiben sie, bis sie Ende 2018 in die neue Trotte einziehen werden. Baubeginn für das neue Gebäude ist Anfang 2016.

Eigentlich hätte das neue Alterszentrum mit 95 Betten schon im Frühjahr 2014 fertig sein sollen. Doch ein Rechts­streit zwischen der Stadt und Anwohnern blockierte das Projekt, das 2010 von den Stimmbürgern mit über 90 Prozent Ja-Stimmen angenommen worden war. Gestritten wurde um die Gebäudehöhe, die nun reduziert werden musste. Gegen das überarbeitete Projekt sind laut einer Mitteilung der Stadt keine Rekurse mehr eingegangen. Nun werden aber anstatt der geplanten 95 nur noch 93 Plätze erstellt.

Erstellt: 18.01.2015, 19:53 Uhr

Artikel zum Thema

Die störrischen Senioren

Jedes Wahljahr stellen sich die Parteien die gleiche Frage: Wie bringen wir die Alten weg? Dabei schrecken die Parteistrategen auch vor unzimperlichen Methoden nicht zurück. Mehr...

Zürich macht Senioren den Hof

Bald sind Trams für Rentnerinnen und Rentner bequemer. Die Stadt Zürich antwortet auf Wünsche, die ältere Menschen am Seniorentelefon geäussert haben. Mehr...

Erstes Altersheim für Homosexuelle geplant

Rund 143'000 über 65-Jährige in der Schweiz sind laut Schätzungen schwul oder lesbisch. Der neue Verein «queerAltern» träumt von einem «Haus der Vielfalt». Mehr...

Das Ressort Zürich auf Twitter

Das Zürich-Team der Redaktion versorgt Sie hier mit Nachrichten aus Stadt und Kanton.

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Service

Ihre Kulturkarte

Abonnieren Sie den Carte Blanche-Newsletter und verpassen Sie kein Angebot.

Kommentare

Blogs

Sweet Home Einmal flachlegen, bitte

Mamablog «Spiel mir das Lied vom Trotz»

Weiterbildung

Gamen in der Schule

Die Schule bereitet Kinder auf die Arbeitswelt vor. Das Rüstzeug soll auch spielerisch vermittelt werden.

Die Welt in Bildern

Fast wie auf der Titanic: Ein Liebespaar betrachtet die untergehende Sonne im untergehenden Venedig (17. November 2019).
(Bild: Luca Bruno) Mehr...