Räuber mit Nasenpflaster hat sich gestellt

Ein 20-jähriger Schweizer hat sich am Montagvormittag bei der Stadtpolizei gestellt. Er gab zu, dass er der gesuchte Räuber ist.

Fahndung: Mit diesem Bild fahndete die Stadtpolizei nach dem Serienräuber.

Fahndung: Mit diesem Bild fahndete die Stadtpolizei nach dem Serienräuber.

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Die Stadtpolizei Zürich hat mithilfe eines Videobildes in der letzten Woche nach einem jungen Mann gefahndet, der seit Anfang Jahr eine Reihe von Raubüberfällen auf Tankstellenshops und Lebensmittelgeschäfte in der Stadt Zürich und auf Kantonsgebiet verübt hatte. Zudem setzte die Polizei für Hinweise, die zur Ergreifung des Mannes führen, eine Belohnung von bis zu 5000 Franken aus.

Das Signalement und das Vorgehen des Täters waren in allen Fällen identisch. Zudem war er bei seinen Überfällen stets mit einem Messer oder einer Pistole bewaffnet. Der Mann, der Ähnlichkeiten mit dem verstorbenen Popstar Michael Jackson hat, trug seit einem Überfall vom 7. Februar ein auffälliges Nasenpflaster.

Laut TeleZüri soll er auch für den zweimaligen Raubüberfall auf die Denner-Filiale am Bucheggplatz verantwortlich gewesen sein. Marco Cortesi, Medienchef der Stadtpolizei, will dies nicht kommentieren.

Räuber ist geständig

Wie die Stadtpolizei heute mitteilte, sind im Anschluss an die Öffentlichkeitsfahndung zahlreiche konkrete Hinweise auf den gesuchten Räuber eingegangen. Im Lauf der intensiven Ermittlungs- und Fahndungstätigkeiten von Detektiven hätten sich die Hinweise auf einen jungen, in der Stadt Zürich wohnhaften Mann verdichtet.

Der 20-jährige Schweizer hat sich am Montagvormittag telefonisch bei der Stadtpolizei gemeldet. Er gab an, dass er der Gesuchte sei. Er wurde kurz darauf verhaftet und der Staatsanwaltschaft Zürich zugeführt. Der Hintergrund und das Motiv für die Raubdelikte werden nun abgeklärt. (hoh)

Erstellt: 16.03.2015, 14:46 Uhr

Erfolgreicher Facebook-Aufruf

Die Stadtpolizei hat die Fahndung nach dem Serienräuber auch auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht. Mit Erfolg: Der Beitrag wurde 250-mal geteilt, wie die Stapo schreibt und hat damit tausende von Personen erreicht. (hoh)

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