SVP will Sitz von Mauch

Die rechtsbürgerliche Partei startet bereits den Wahlkampf. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, zwei Sitze im Stadtrat zu erringen. Und sie beabsichtigt, den Posten von Mauch zu attackieren.

«Ungünstiges Wahldatum»: Roger Liebi, Präsident der Stadtzürcher SVP.

«Ungünstiges Wahldatum»: Roger Liebi, Präsident der Stadtzürcher SVP. Bild: Keystone

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Die Stadtzürcher SVP will bei den Erneuerungswahlen im nächsten Jahr zwei Sitze im Stadtrat erringen und überlegt sich, mit drei Kandidaten anzutreten. Dies sagte Parteipräsident Roger Liebi gestern Abend an der Generalversammlung der städtischen SVP. Zudem beansprucht seine Partei das Stadtpräsidium für sich.

Liebi griff die amtierende Stadtpräsidentin Corine Mauch denn auch gleich an. Die SP-Politikerin sei noch immer nicht im Amt angekommen und wirke «völlig überfordert und ohne Durchsetzungskraft». Dies habe unter anderem der Entscheid des Stadtrats gezeigt, den «ultralinken Chaotenversteher» Richard Wolff als Polizeivorstand einzusetzen.

«Konsequente Opposition»

Die Wahl des Alternativen Wolff in den Stadtrat sei ohnehin ein Rutsch hin zur extrem linken Politik gewesen, sagte Liebi. Die derzeitige Machtkonstellation biete den bürgerlichen Parteien nun aber endlich die Chance, «konsequente und klare Oppositionspolitik zu betreiben». Die SVP sei bereit, dabei die Führung und Verantwortung zu übernehmen. Sie kämpfe für mehr Sicherheit, für das Gewerbe, gegen Schulden, Zuwanderung und das Bundesasylzentrum in Zürich-West.

Den Wahlkampf müsse die Partei bereits jetzt beginnen, sagte Liebi. Denn das Wahldatum am 9. Februar 2014, kurz nach den Weihnachtsferien, liege ungünstig. Die über 90 anwesenden Parteimitglieder im Restaurant Blue Monkey quittierten Liebis Rede mit Applaus und bestätigten ihren Präsidenten anschliessend ohne Gegenstimme für ein weiteres Jahr im Amt.

Erstellt: 22.05.2013, 07:56 Uhr

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