Sarina-Bar: Das Rotlicht wird ausgeknipst

Die Sarina-Bar prägt das Schmuddel-Image des Langstrassenquartiers wie kaum ein anderes Etablissement. Bis in zwei Jahren könnte nichts mehr daran erinnern.

Familienwohnungen statt Bordell: Die Liegenschaft an der Kanonengasse 9 wird saniert. (Bild: Felix Schindler)

Familienwohnungen statt Bordell: Die Liegenschaft an der Kanonengasse 9 wird saniert. (Bild: Felix Schindler)

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So bald es dunkel wird, werben Prostituierte in der Sarina-Bar und auf den Balkonen der Wohnungen darüber für ihre Dienste. Doch seit das Transparent eines Bauunternehmers über der Liegenschaft an der Ecke Kanonengasse/Dienerstrasse hängt, ranken sich die Gerüchte um die Zukunft des Hauses.

Um es vorweg zu nehmen: Die Tage der Sarina-Bar sind gezählt – das Sexgewerbe soll endgültig aus der Liegenschaft verschwinden. Ronald und Peter Neufeld, die Eigentümer der Liegenschaft, haben dem jetzigen Mieter per Ende 2009 gekündigt. Ein Gesuch für den Umbau der Liegenschaft wurde bereits vor zwei Jahren bewilligt, die Baufreigabe erfolgte vor wenigen Wochen, wie Ronald Neufeld gegenüber Tagesanzeiger.ch bestätigt.

Mieter stellt sich quer

Aber was kommt nach der Sarina-Bar? «Familienwohnungen und ein Restaurant», sagt Neufeld. Insgesamt sieht der Umbau vier 2,5-Zimmer-Wohnungen und vier 4,5-Zimmer-Wohnungen Vor. Die Wohnungen werden bei einer Grösse von 60 bis 100 Quadratmetern zwischen 1500 und 2000 Franken kosten.

Für ein Restaurationsbetrieb im Erdgeschoss wollen die Eigentümer einen Pächter suchen, der sich zu einer millieufernen Nutzung bekennt. «Wir hätten gerne ein trendiges Restaurant im Haus», sagt Neufeld. Rund eineinhalb Jahre werden die Bauarbeiten dauern. Doch wann sie beginnen werden, steht noch in den Sternen, denn der Mieter hat die Kündigung angefochten. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 19.08.2008, 17:28 Uhr

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