Sechseläuten-Platz: Jetzt werden die Steine verlegt

Seit Dienstagnachmittag wird der grösste innerstädtische Platz der Schweiz mit Quarzit belegt. Bis zum Sechseläuten werden die Arbeiten aber nicht fertig.

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Hochbetrieb auf der ehemaligen Sechseläutenwiese: Arbeiter verlegen die ersten von total 110'000 Gesteinsblöcken aus dem Vals. Sie sind zwischen 10 und 13 Zentimeter dick und zwischen 50 und 130 Zentimeter lang und sollen dereinst nicht nur Zünftern, sondern allen Zürchern einen festen Untergrund bieten.

Zusammen bilden die 3500 Tonnen schweren Quarzitelemente den neuen, rund 12'000 Quadratmeter grossen Sechseläutenplatz. Es wird die grösste innerstädtische Fläche ihrer Art in der Schweiz.

Elefantöser Test

Bevor der Entscheid für den Valser Quarzit fiel, wurde er «eingehend und über einen langen Zeitraum getestet», schreibt die Stadt. Namentlich interessierten Reinigung, Rutschfestigkeit oder Verhalten bei lang anhaltender Sommerhitze. Doch das sind nicht die einzigen Belastungen, welche der Platz aushalten muss.

Für das Verbrennen des Böögg wird eine Schale aus Schamottestein dafür sorgen, dass er keinen Schaden nimmt. Und zur Schonung der Gelenke von Ross und Reiter werde beim Sechseläutenfest «ein Substrat aufgebracht, wie es bei Hallenwettbewerben im Springreiten» verwendet wird.

Sogar die Auswirkungen von Elefantendung auf den Valser Quarzit wurden geprüft, weil künftig wieder regelmässig Zirkusveranstaltungen auf dem Platz stattfinden werden. Das Ergebnis war erfreulich, wurde der Stein doch allen Anforderungen gerecht. Da er mit 10 Zentimeter Dicke eine grosse Masse aufweist, erwärmt er sich nur langsam. (ep)

Erstellt: 02.04.2013, 13:45 Uhr

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