St.-Pauli-Bar schliesst Ende Jahr

Im Kreis 4 werden immer mehr Rotlicht-Etablissements geschlossen. Ende Jahr gehen im Stripteaselokal St. Pauli an der Langstrasse 134 die Lichter aus.

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Die Besitzerin der Liegenschaft, die ZH Immobilien AG, will das Haus umbauen. Dies geht aus einer Ausschreibung des Bauprojekts im Amtsblatt hervor. Mitbesitzerin und Architektin Vera Gloor: «Es ist richtig. Das Haus an der Langstrasse wird total saniert.» Der Vertrag mit den St.-Pauli-Betreibern laufe auf Ende Jahr aus, eine Verlängerung sei nicht zur Diskussion gestanden, da die Eigentümerin einen Imagewechsel mit dem Haus anstrebe. Vorgesehen ist, das Gebäude umzubauen und aufzustocken, um mehr Wohnungen anbieten zu können. Gloor: «Keine Angst, es wird keine Luxusappartements geben. Eine Wohnung von 108 Quadratmetern kostet ungefähr 2500 Franken.» Im Erd- und ersten Obergeschoss ist eine neue Cafébar mit Aussensitzplätzen geplant, eventuell auch ein Club für kleine Konzerte im Untergeschoss. Dessen Konzept, Design und Ausrichtung stehen noch nicht fest.

Der Baubeginn ist für den Herbst 2009 terminiert, die Bauzeit soll ein Jahr dauern. Vera Gloor will das Haus in der Übergangszeit nicht leer stehen lassen, sondern nutzen. «Wir möchten bis zum Baubeginn Non-Profit-Veranstaltungen in den leer stehenden Räumen durchführen.» Mit möglichen kulturellen Anbietern wie beispielsweise Theatergruppen sei man im Gespräch.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 22.08.2008, 08:49 Uhr

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