Sternen-Grill wird zum Restaurant erweitert

Die legendären Würste kann man sich künftig in einem Lokal servieren lassen.

Können bald auch am Tisch genossen werden: Cervelats vom «Sternen-Grill».

Können bald auch am Tisch genossen werden: Cervelats vom «Sternen-Grill». Bild: Keystone

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Der berühmteste Wurststand der Deutschschweiz weitet sich zu einem Restaurant aus: Das neue Lokal über dem Sternen-Grill am Bellevue werde voraussichtlich Sternen-Grill Restaurant heissen und nicht mehr – wie vor dem Abbruch des Hauses – Vorderer Sternen, sagt Geschäftsleiter Thomas Rosenberger. Grill wie Restaurant sollen im kommenden März in den Neubau einziehen können.

Die Arbeiten würden gemäss Zeitplan verlaufen, sagt Rosenberger. Im bedienten Restaurant sollen die Gäste innerhalb einer halben oder Dreiviertelstunde an grossen Tischen essen können. Die Brüder Thomas und Peter Rosenberger wollen dort auch die bekannten Bratwürste und Cervelats des Sternen-Grills anbieten. Dazu kommen die Klassiker des ehemaligen Restaurants wie Wiener Schnitzel, Cordon bleu oder Züri-Geschnetzeltes. Beim Sternen-Grill selber wird alles so sein wie früher: Die Kunden sollen Grilltheke und Bar am gleichen Ort finden wie im alten Gebäude. Auch das Angebot bleibt gleich.

Würste für die Raver

Bis zum Umzug in den Neubau bleibt der Sternen-Grill im Exil auf dem nahen Sechseläutenplatz. Dieses Jahr könnten sie ihn auch während der Street-Parade betreiben, sagt Thomas Rosenberger. Im vergangenen Jahr mussten sie den Platz für eine ganze Woche räumen. Nach Abschluss der Bauarbeiten des Opernhaus-Parkhauses habe es nun mehr Platz, sagt er.

Das Zelt und das Mobiliar musste der Sternen-Grill jedoch für eine Woche einstellen. Der silbergraue, umfunktionierte US-Wohnwagen darf auf dem Platz bleiben – um 15 Meter verschoben. «Wir sind froh, können wir unsere Kunden dieses Jahr ohne Unterbruch bedienen», sagt Geschäftsleiter Thomas Rosenberger. Der Street-Parade muss der Sternen-Grill am Samstag eine Gebühr entrichten, damit er Wurst und Getränke verkaufen darf.

Erstellt: 08.08.2012, 09:14 Uhr

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