Surfbar an der Langstrasse eröffnet

In den Räumen des ehemaligen Striplokals Malibu hat gestern die Surfbar Cocuna ihren Betrieb aufgenommen.

Cocuna-Geschäftsführerin Nadine Flammer und ihr Stellvertreter Mario Hipleh.

Cocuna-Geschäftsführerin Nadine Flammer und ihr Stellvertreter Mario Hipleh. Bild: Sophie Stieger

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An der Langstrasse 93 wird dem Gast nicht mehr nackte Haut, sondern hausgemachtes Birchermüesli serviert. Vom einstigen Striplokal ist nichts mehr zu erkennen. Im neu eröffneten Cocuna riecht es nach Holz und frischer Farbe. Die in den Philippinen hergestellten Ledersessel, Tische und Stühle sind erst vor wenigen Tagen eingetroffen. Offenbar haben sich die Möbelproduzenten in der Eile mit den Massen ein wenig verschätzt. Alle Sessel seien 20 Zentimeter zu breit und müssten ausgetauscht werden, sagt Simon Märki, der das Konzept für die Bar entworfen hat. Jetzt steht jeweils nur ein Sessel statt zwei vor den Holztischchen.

Im Parterre zieht sich ein langer Bartresen durch das halbe Lokal. Eine weitere, kleinere Bar befindet sich im ersten Stock, der für private Anlässe gemietet werden kann. Im Cocuna dominieren beige-braune Töne, Holzmasken und Palmen stehen in den Ecken, der Boden ist aus geräucherter Eiche. Durch die Holzlamellen dringt oranges Licht von Neonröhren, die einen Sonnenuntergang suggerieren sollen.

Man habe versucht, eine Südsee-Atmosphäre zu kreieren, sagt Geschäftsführerin Nadine Flammer. Davon zeugen auch die zweisprachig beschrifteten Tischkärtchen. Auf der einen Seite steht «Bedienung an der Theke», auf der anderen «Walulu kama bo la miluli». Selbst der weit gereiste Gast wird sich die Zähne an diesen Zeilen ausbeissen, die irgendwie nach Südsee klingen, aber gar nichts bedeuten – eine Fantasiesprache. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 18.09.2008, 22:23 Uhr

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