Teenager flüchten vor der Polizei – Mädchen stirbt

Ein Auto mit sechs Jugendlichen an Bord ist in Zürich verunfallt. Nachdem ein Polizist ein Haltezeichen gegeben hatte, startete der Fahrer durch. Eine 16-Jährige wurde dabei getötet, die andern verletzt.

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In Zürich führte die Kantonspolizei heute Morgen um 7 Uhr auf der Pfingstweidbrücke eine stehende Verkehrskontrolle durch. Als ein Polizist dem Fahrer eines schwarzen Audi ein Haltezeichen gab, startete dieser durch. Gemäss Polizeiangaben durchbrach er die Kontrollstelle und brauste mit grosser Geschwindigkeit davon. Wie sich später zeigte, war der Lenker erst 17 Jahre alt.

Eine Polizeipatrouille folgte dem Auto mit grossem Abstand, verlor es allerdings aus den Augen. Zur Suche wurden Polizeifahrzeuge der Stadtpolizei angefordert.

Wenig später gingen erste Meldungen über ein Auto ein, das bei der Würzgrabenstrasse unterhalb der Europabrücke schwer verunfallt sei, sagt Stefan Honegger, Sprecher der Stadtpolizei Zürich, gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet. Es stellte sich rasch heraus, dass es sich um den gesuchten Wagen handelte.

Alles Teenager

Im Unfallwagen befanden sich sechs Personen, zwei Frauen und vier Männer im Alter von 16 bis 19 Jahren, alles Schweizer. Die Beifahrerin, ein 16-jähriges Mädchen, überlebte den Unfall nicht. Die weiteren Insassen mussten ins Spital gebracht werden. Der 17-jährige Fahrer wurde mittelschwer verletzt. Ein 18-Jähriger erlitt schwere Kopfverletzungen.

Wem das Auto gehört, ist zurzeit noch nicht bekannt. Die Polizei sucht Zeugen. (rub/sda)

Erstellt: 25.03.2012, 12:04 Uhr

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