Uetliberg: Polizei stellt Suche nach vermisster Rentnerin vorerst ein

Trotz einem Grossaufgebot der Zürcher Stadtpolizei konnte die seit letztem Donnerstag vermisste 90-Jährige nicht gefunden werden.

In diesem Bereich zwischen Felsenegg und Uto Kulm suchte die Stadtpolizei auf dem Uetliberg nach der vermissten 90-jährigen Frau. (Bild: Stapo Zürich)

In diesem Bereich zwischen Felsenegg und Uto Kulm suchte die Stadtpolizei auf dem Uetliberg nach der vermissten 90-jährigen Frau. (Bild: Stapo Zürich)

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Der Rentnerin war am Donnerstag, 22. November, um die Mittagszeit mit einer sechsköpfigen Wandergruppe von der Bergstation Felsenegg in Richtung Uetliberg unterwegs. Auf dem Planetenweg, Höhe Falletsche (dort, wo ein kleiner Weg zur sogenannten Teehütte hinuntergeht), blieb sie gegen 11 Uhr alleine auf einer Parkbank zurück, um sich auszuruhen. Sie hatte mit dem Gruppenleiter abgemacht, dass sie nach ihrer Pause selbstständig zum Bergrestaurant Uto Staffel geht, wo man sich treffen würde.

Als sie gegen 13 Uhr noch nicht im Restaurant eingetroffen war, suchte die Wandergruppe erfolglos nach der Kollegin. Gegen 19 Uhr alarmierte der Leiter der Wandergruppe die Stadtpolizei Zürich.

50 Polizisten und Diensthunde auf der Suche

Bereits eine Stunde nach der Vermisstenanzeige suchten rund ein Dutzend Polizisten mit Diensthunden nach der vermissten Frau. Nach Mitternacht musste die Suche im unwegsamen Gelände aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden. Am nächsten Tag wurde die Suche mit rund fünfzig Polizistinnen und Polizisten, mit Diensthunden und Mitarbeitenden der Feuerwehr Stallikon im dichten Nebel fortgesetzt.

Aufgrund der schlechten Witterung konnte der bereitstehende Helikopter mit einer Wärmebildkamera an den ersten beiden Suchtagen nicht eingesetzt werden. Als sich am letzten Samstagmorgen die Wetterlage verbesserte, wurde ein Suchflug mit dem Polizei-helikopter durchgeführt. Gleichzeitig waren wiederum Dutzende Polizistinnen und Polizisten am Uetliberg unterwegs.

Mit Drohne und Seilgruppe

Weil die Frau im Gebiet der Falletsche eine Rast machte, waren in diesem steilen Hang spezialisierte Grenadiere der Seilgruppe im Einsatz. Zudem wurde eine Drohne eingesetzt. Auch am Montag und Dienstag waren wiederum Hundeführer mit ihren Diensthunden im Gebiet der Gratstrasse im Einsatz. Die Seilgruppe suchte nochmals im felsigen Gelände nach der 90-jährigen Frau.

Sie kontrollierte die steil abfallende Strecke von der Gratstrasse durch die Falletsche bis zur Teehütte und weiter bis zur Bristen-Stäfeli-Hütte und Felsenkammer-Hütte ab. Weil der Uetliberg nach wie vor im Nebel eingehüllt ist, konnte der Polizeihelikopter auch am Mittwoch nicht eingesetzt werden.

In diesem Gebiet suchte die Polizei besonders intensiv.

Falls es die Witterungsverhältnisse zulassen, entscheidet die Polizei in den nächsten Tagen, ob noch ein Suchflug durchgeführt werden kann. Sollte diese Aktion ebenfalls erfolglos bleiben, stellt das Kommando der Stadtpolizei Zürich die Suche nach der vermissten Frau ein. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 28.11.2018, 16:39 Uhr

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