Uitikon zieht Rekurs gegen Bauprojekt von Giusep Fry zurück

Jetzt ist der Weg frei für Giusep Fry. Er kann das Restaurant Gmüetliberg sowie das marode Bahnhofsgebäude an der Endstation der Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn (SZU) erneuern.

Wird ein flaches Dach erhalten: Uetliberg-Endstation auf dem Zürcher Hausberg.

Wird ein flaches Dach erhalten: Uetliberg-Endstation auf dem Zürcher Hausberg. Bild: Wiki Roland Zh

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Der Eigentümer des Hotels Uto Kulm kann das Restaurant Gmüetliberg sowie das marode Bahnhofsgebäude an der Endstation der Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn (SZU) erneuern. Seine Wohngemeinde Uitikon zieht den Rekurs zurück, den sie gegen das Vorhaben im Frühjahr eingelegt hat.

Eigentlich hatte Uitikon gegen das Projekt nichts einzuwenden. Man wollte vorgängig lediglich die Zufahrt zur Baustelle anders geregelt sehen als in den Plänen beschrieben – aus Angst vor Mehrverkehr. Nun haben alle beteiligten Parteien einer Vereinbarung zugestimmt, wie Gemeindeschreiber Bruno Bauder auf Anfrage sagt. Nicht erfüllen liess sich der Wunsch der Uitiker, mindestens einen Teil des Baumaterials auf der Schiene zu befördern. Der Grund: Die SZU darf seit über zehn Jahren keinen Güterverkehr auf ihrem normalspurigen Bahnnetz betreiben, technisch wäre sie dazu ohnehin nicht in der Lage.

Das Imperium Fry auf dem Uetliberg

Ein Ausweichen auf das Gemeindegebiet von Stallikon kommt auch nicht infrage, weil sich die enge Privatstrasse hintenherum auf den Albisgrat für schwere Transporter nicht eignet. Darum werden jetzt die Lastwagen weitgehend auf der Uetlibergstrasse via Ringlikon verkehren. Falls die Strasse Schaden nimmt, gehen die Reparaturkosten zulasten von Bauherr Giusep Fry. Darüber hinaus müssen die Fahrten tagsüber zu normalen Zeiten erfolgen.

Unternehmer Fry hat das Restaurant Gmüetliberg seit Jahren gepachtet. Er wird die Liegenschaft von der SZU demnächst erwerben und damit sein gastronomisches Imperium auf dem Zürcher Hausberg vergrössern.

Erstellt: 27.06.2012, 07:50 Uhr

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