Verhängnisvolle Spuren im Schnee

Die Stadtpolizei hat am Montagabend in Zürich einen Dealer verhaftet – Schnee sei Dank.

Fussspuren im Schnee führten die Polizisten zum Drogendepot im Wald. (Symbolbild)

Fussspuren im Schnee führten die Polizisten zum Drogendepot im Wald. (Symbolbild) Bild: Keystone

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Es ist ein Klassiker: Kein Winter vergeht, ohne dass die Polizei einen Dieb oder im jüngsten Fall einen Drogenbunker dank hinterlassenen Spuren im Schnee verhaften kann. Am Montagabend kurz nach 20.30 Uhr kontrollierten Betäubungsmittelfahnder der Stadtpolizei Zürich an der Forchstrasse zwei Frauen, die ein Waldstück bei der Rehalp im Kreis 8 verliessen.

Dabei fanden die Polizisten bei den Frauen insgesamt rund 20 Gramm Heroin. Die Frauen wurden verzeigt. Bei den Frauen handelt es sich um Drogenkonsumentinnen. Sie gaben als Dealer einen 19-jährigen Serben an. Der Mann verliess kurze Zeit später ebenfalls den Wald. Die Polizisten kontrollierten ihn daraufhin und fanden in seinen Effekten rund 4900 Franken und etwas Marihuana.

Die Fahnder folgten den Fussspuren im Schnee in den Wald zurück. Am Ende der Spuren wurde ein Diensthund eingesetzt, der dank seiner feinen Spürnase in der Erde einen vergrabenen Drogenbunker mit rund 170 Gramm Heroin fand. Der junge Mann wurde verhaftet und der Staatsanwaltschaft Zürich zugeführt. (hoh)

Erstellt: 10.01.2017, 15:00 Uhr

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