Weihnachtsbeleuchtung soll stärker leuchten

Die Bahnhofstrassenvereinigung dreht den Strom auf: «Lucy» soll im nächsten Advent heller glimmen.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Die Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse will die Weihnachtsbeleuchtung «Lucy» in der kommenden Saison leicht abändern: Die Sponsoren der Bahnhofstrassen-Beleuchtung haben an einer Sitzung gleich mehrere Wünsche angebracht.

So soll «Lucy» im nächsten Winter stärker leuchten als bei ihrer Premiere in der vergangenen Weihnachtszeit. Dies könne erreicht werden, indem die LED-Lämpchen in den Kristallen weniger gedimmt werden, wie die Vereinigung am Mittwoch mitteilte.

Läden sollen runterdimmen

Damit «Lucy» nicht nervös wirkt, soll das Lichtspiel im kommenden Winter zudem ruhiger werden. Die einzelnen Lichterreihen sollen dafür enger beieinander installiert werden, so dass auch die Betrachter aus den Seitengassen etwas davon haben.

Die Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse wird zudem mit mehreren Geschäftsinhabern das Gespräch suchen, damit deren eigene Beleuchtung an den Häusern «Lucy» nicht mehr die Show stiehlt.

Seinen nächsten Einsatz hat der Sternenhimmel aus 11'550 Kristallen am 24. November um Punkt 18 Uhr.

(cal/sda)

Erstellt: 16.03.2011, 13:58 Uhr

Artikel zum Thema

Die Leuchtstäbe kommen unter den Hammer

Die Tage vom «World’s Largest Timepiece» sind endgültig gezählt. Nach zahlreichen Versuchen, die Lichtskulptur als Gesamtwerk zu verkaufen, werden die Leuchtstäbe nun einzeln versteigert. Mehr...

«Lucys» Schöpfer wollte mehr Licht

Die Weihnachtsbeleuchtung könnte heller, dichter und farbiger sein. Der verantwortliche Künstler Adrian Schiess kritisiert die Vereinigung Bahnhofstrasse. Man sei zu knauserig gewesen und nahm zu viel Einfluss. Mehr...

«Lucy» versagt

Die neue Weihnachtsbeleuchtung geht unter: Sie hat gegen die grellen Fassaden und Schaufenster keine Chance und erfüllt ihren Zweck nicht, findet Simon Eppenberger. Mehr...

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Kommentare

Die Welt in Bildern

Mit Augenringen: Kinder präsentieren in der Shougang-Eishockey-Arena Bing Dwen Dwen das Maskottchen der Winterspiele 2022 in Peking. (17. September 2019)
(Bild: Xinyu Cui/Getty Images) Mehr...