«Wie eine Explosion und ein Vulkan»

Frühmorgens am Donnerstag wurden Bewohner in Wiedikon von einer Riesenfontäne aus dem Schlaf gerissen. Ein Augenzeuge kritisiert die Feuerwehr scharf.

Fontäne machte enormen Krach: Anwohner zum Wasserrohrbruch an der Uetlibergstrasse.

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Am Donnerstag um etwa 5 Uhr in der Früh barst an der Uetlibergstrasse in Kreis 3 eine grosse Wasserleitung. Anwohner Henry Carhuamaca Guerreros wurde von einem explosionsartigen Geräusch aus dem Schlaf gerissen. Als er auf den Balkon trat, traute er seinen Augen nicht: «Es sah aus wie ein Vulkan, das Wasser spritze bis aufs Dach.»

Guerreros sah wenige Minuten später die Polizei, die Feuerwehr jedoch erst eine Stunde später. Es sei unglaublich, dass sie so lange hatte. Grund ist offenbar die Fontäne, welche ihm die Sicht auf die andere Seite des Unglücksortes versperrte. Dort war Schutz und Rettung bereits am Werk, konnte jedoch wenig ausrichten, solange das Wasser in die Höhe schoss.

Auf seiner Seite sicherte derweilen die Polizei das Gebiet ab. Erst als nach knapp eineinhalb Stunden das Wasser abgestellt wurde, konnte die Feuerwehr gegen die Überschwemmung vorgehen.

Auch Anwohner Hans Lee wurde von Wasserrohrbruch überrascht. Er wurde allerdings erst vom Blaulicht der Polizei geweckt. Selbst eine halbe Stunde später prasselten noch Steine herab auf die Autos, wie Lee beobachtet. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 28.03.2013, 11:48 Uhr

Fontäne in Wiedikon

(Quelle: Twitter/Sillium)

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Wasserrohrbruch in Wiedikon

Wasserrohrbruch in Wiedikon Am Donnerstagmorgen barst ein Wasserrohr, die Fontäne schoss über sechs Stockwerke in die Höhe. Es kam zu einer Überschwemmung.

Wasser sprudelte lange

(Quelle: Twitter/Sillium)

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