Zürcher Tigerin Elena wurde zu Tode gebissen

Traurige Nachricht aus dem Zoo Zürich: Tigerin Elena starb an den Folgen eines Kampfes.

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Nun ist die Todesursache der Tigerin Elena geklärt: Sie wurde vom Männchen Sayan zu Tode gebissen. Die Verantwortlichen des Zoos Zürich sind überrascht, denn die beiden Tiger schienen eigentlich ein einigermassen gutes Verhältnis zu haben.

Offenbar gab es in der Nacht auf den 5. September einen Kampf, den niemand bemerkte. Dies schreibt der Zoo Zürich in einer Mitteilung von heute Mittwoch. Im Untersuchungsbericht wird die Todesursache traumatischen Verletzungen im Nacken- und Kehlbereich zugeschrieben. Elena sei zwar altershalber bereits etwas geschwächt gewesen, doch ihr Tod gehe auf die Bissverletzungen zurück, heisst es.

Sayan erst seit Februar im Zoo

Sayan, das zweieinhalbjährige Männchen, kam Anfang Februar aus einem französischen Zoo nach Zürich. Der Tiger wurde Schritt für Schritt auf das Zusammenleben mit Elena vorbereitet. Es sei nicht von Anfang an eine harmonische Beziehung gewesen, schreibt der Zoo. Doch die Tiere hätten sich «zusammengerauft». Die tragisch endende Auseinandersetzung überrasche, schreibt der Zoo.


Video: Das neue Tiger-Männchen im Zoo Zürich nach seiner Ankunft

Der zweijährige Amurtiger ist namens Sayan gewöhnt sich an seine neue Anlage und lernt nun schrittweise die Tigerin Elena kennen. Video: Zoo Zürich


Sayan ist zur Zeit der einzige Bewohner der Tieranlage. Die Suche nach einer neuen Partnerin erfolgt im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes EEP. Die 14-jährige Amurtigerin Elena lag am 5. September tot in der Anlage. Ihr Tod war für den Zoo überraschend. Die Verantwortlichen liessen daraufhin die Ursache vom Pathologischen Institut der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Zürich untersuchen. (sda)

Erstellt: 10.10.2018, 09:19 Uhr

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