Zürcher sollen Sechseläutenplatz mehr nutzen dürfen

Die Stadt Zürich will, dass im Sommer weniger Veranstaltungen auf dem Sechseläutenplatz stattfinden.

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Der Sechseläuteplatz soll zum alltäglichen Aufenthaltsort für die Zürcher Bevölkerung werden. Darum verankert der Stadtrat in einem neuen Nutzungskonzept, dass dort künftig weniger Veranstaltungen durchgeführt werden.

Bisher war der Sechseläutenplatz in den Monaten von März bis Oktober an durchschnittlich 95 Tagen frei, neu soll er an mindestens 120 Tagen der Bevölkerung zugänglich sein, wie es in der Mitteilung des Zürcher Stadtrats heisst. Über das ganze Jahr gesehen, bleibt der Platz an mindestens 180 Tagen frei.

Der alltäglichen Nutzung durch die Bevölkerung will der Stadtrat einen höheren Stellenwert verschaffen. Das Sechseläuten, der Zirkus Knie, ein Zirkus im Herbst, das Zürifäscht, die Street Parade sowie das Zurich Film Festival gehören weiterhin zu den traditionellen Anlässen auf dem Platz.

Grösster innerstädtischer Platz der Schweiz

Über die Bewilligung von weiteren Anlässen will der Stadtrat jedoch im Einzelfall entscheiden. Die Veranstaltungen sollen auf der Fläche der ehemaligen Wiese stattfinden. Die übrige Fläche, der Theaterplatz vor dem Opernhaus, soll jeweils weitgehend für die Bevölkerung frei und als Verbindung zum See offen bleiben.

Zwischen Opernhaus und Bellevue entsteht gemäss Stadtrat mit 16'000 Quadratmetern der grösste innerstädtische Platz der Schweiz. Ziel der Neugestaltung waren die Öffnung des Platzes, seine Begrünung und seine flexible Nutzung. Neben 51 Bäumen und einem Wasserspiel wird es auch Sitzgelegenheiten und ein Boulevard-Café geben. (pia/sda)

Erstellt: 05.10.2011, 14:15 Uhr

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