Zürich testet zwei Velo-Verleihsysteme

Ab Mai stehen auf dem Beatenplatz zwei neue Veloverleihstationen. Dabei handelt es sich um einen unbefristeten Versuch der Stadt Zürich.

Botengänge künftig auf zwei Rädern: Das Veloverleihsystem PubliBike.

Botengänge künftig auf zwei Rädern: Das Veloverleihsystem PubliBike. Bild: PubliBike

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Die Stadt Zürich testet ab Anfang Mai zwei verschiedene Veloverleihsysteme. Um Technik, Betrieb und Wartung zu erproben, werden auf dem Beatenplatz zwei Verleihstationen installiert, wie das Tiefbauamt der Stadt Zürich am Freitag mitteilte.

Das System von Publibike funktioniert mit festen Docks, an die die Velos eingeklinkt werden. Es habe sich bereits in verschiedenen Städten bewährt. Das Tiefbauamt will jedoch auch das System Velospot ausprobieren, das ohne feste Docks auskommt und daher flexibler und günstiger ist.

Für Dienstfahrten von Angestellten

Bei dem unbefristeten Versuch will die Stadt herausfinden, ob An- und Abmeldungen per Funk reibungslos funktionieren und ob die Fahrräder ordentlich abgestellt werden. Zielpublikum sind die Mitarbeitenden der umliegende Amtshäuser, die so Dienstfahrten mit dem Velo absolvieren können.

Beide Stationen stehen aber auch Kunden von Publibike und Velospot zur Verfügung. Ob, wann und wie neben dem bestehenden Angebot von Züri rollt ein weiteres Veloverleihsystem aufgebaut wird, steht noch nicht fest. Der Stadtrat muss bis zum 30. September eine Motion erfüllen, die eine Vorlage zur Einführung eines Veloverleihsystems verlangt. (pia/sda)

Erstellt: 26.04.2013, 13:42 Uhr

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Das System «Velospot», das ohne feste Docks auskommt. (Bild: Velospot)

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