Zum Hauptinhalt springen

Aber was ist mit deinem Kind?

Wenn eine Mutter nicht nur ihr Kind, sondern auch ihre Arbeit liebt, wird es kompliziert für sie.

Auf der Hardbrücke sehe ich eine Frau stehen; sie stehe sehr gerne hier, wenn der Bus vorbeifahre und sich der Boden unter ihr leicht bewege, sagt sie zu mir, als ich mich neben sie begebe. Sie könne aber nicht lange hier stehen. Gerade habe sie ihr Kind in der Kinderbetreuungsstätte abgegeben, und das Kind habe sich etwas aus seiner Nase geholt und es an der Unterseite der Sitzbank abgeschmiert.

Das Kind habe sich gefreut, sagt die Frau. Und der junge Mann, der es empfangen habe, habe sich auch gefreut, und auch sie selbst habe sich über die Freude gefreut. Aber nun stehe sie hier. Sie, die ihr Kind liebe, sie liebe auch die Biologie, das sei ihr Beruf und damit ein Teil ihres Lebens. Sie habe erforscht, warum die Regenwürmer sich bei Regen aus dem Erdreich bewegen, und nun könne sie das nicht mehr rechtfertigen, denn es gebe Stimmen, die rufen würden: «Aber was ist mit deinem Kind?»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.