Zum Hauptinhalt springen

Begleitung von Sterbenden wird Uni-Fach

In Zürich entsteht eine Professur für Spiritual Care. Aussichtsreicher Kandidat ist ein bekannter Nahtodforscher.

Mit dem Spiritual-Care-Lehrstuhl wollen die zwei Landeskirchen ein Gegengewicht zur Suizidhilfe setzen. Foto: Iconics, Plainpicture
Mit dem Spiritual-Care-Lehrstuhl wollen die zwei Landeskirchen ein Gegengewicht zur Suizidhilfe setzen. Foto: Iconics, Plainpicture

Es ist ein kirchliches Pionierprojekt. Nach München wird Zürich der zweite Standort in Europa sein mit einer Professur für Spiritual Care. Es sind die beiden grossen Kirchen, die auf den Herbst hin eine 50-Prozent-Professur an der Theologischen Fakultät der Universität finanzieren.

Spiritual Care selber ist ein neues Fachgebiet, entstanden aus der Erkenntnis, dass in der Pflege von unheilbar kranken und sterbenden Menschen auch das spirituelle Wohlbefinden zentral ist. An der Schnittstelle zwischen Medizin, Theologie und Seelsorge gehört Spiritual Care zur umfassenderen Palliative Care, der schmerzlindernden Betreuung Schwerstkranker.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.