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Akte Stanko Nizic – warum musste der Zürcher Hotelportier sterben?

Es geschah am 23. August 1981 im Hotel Kindli. Zwei Männer betraten die Réception und feuerten einen gezielten Schuss ab. Nun soll die Schweiz den Fall endlich aufklären – verlangt Nationalrat Andi Gross.

Der Tatort: Réception im Hotel Kindli ein Tag nach dem Mord. Foto: Gregor Fust (Blick)
Der Tatort: Réception im Hotel Kindli ein Tag nach dem Mord. Foto: Gregor Fust (Blick)

Er mag sich über den späten Besuch gewundert haben, doch etwas Böses ahnte Stanko Nizic nicht, schon gar nicht seinen bevorstehenden Tod. Es war kurz vor Mitternacht, als am 23. August 1981, einem Sonntag, zwei Männer ins traditionsreiche Zürcher Hotel Kindli eintraten. Sie kamen schnell ins Gespräch mit dem Nachtportier Nizic, den sie offenbar gut kannten. Der Exilkroate kaute gerade eine Zwetschge und hielt weitere Früchte in der linken Hand. Die Täterschaft habe aus nächster Nähe einen gezielten Einzelschuss in den Kopf des Opfers abgefeuert, heisst es im Polizeibericht. Der aus dem damaligen Jugoslawien stammende Nizic war sofort tot. «Das Gesicht, Nase und Mund sowie die Krawatte und der Brustteil des Hemds waren mit Blut besudelt», notierte ganz penibel der diensthabende Beamte.

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