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Alle gegen alle auf Zürichs Strassen

Im Zürcher Verkehr herrscht schlechte Stimmung, wie eine neue Umfrage zeigt. Wer schuld daran ist, scheint auch klar.

Der Zeitdruck verstärkt den Effekt: 80 Prozent der Befragten gaben an, im Stress eher unentspannt unterwegs zu sein. Foto: Keystone
Der Zeitdruck verstärkt den Effekt: 80 Prozent der Befragten gaben an, im Stress eher unentspannt unterwegs zu sein. Foto: Keystone

Die Stimmung auf den Stadtzürcher Strassen wird von vielen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern als schlecht wahrgenommen. Dies zeigt eine Umfrage, welche der deutsche Verkehrspsychologe Hardy Holte im vergangenen Sommer durchführte und am Mittwoch an einer Verkehrssicherheitstagung präsentiert wurde. Organisiert wurde diese von der Stadt Zürich. Sie zeigt: 65 Prozent der Verkehrsteilnehmenden nehmen auf den Stadtzürcher Strassen eine miese Stimmung wahr.

Die schlechte Stimmung ist abhängig vom Verkehrsmittel: Die Fussgänger sind «nur» zu 50 Prozent mit gehässiger Stimmung konfrontiert. Bei den Autofahrern und Velofahrern waren es bereits 75 Prozent.

Zeitdruck sorgt für Spannungen

Erstaunlicherweise sind aber meist die anderen Schuld: 75 Prozent der Befragten gaben an, mit ihrem Verhalten eine «gute Stimmung» im Strassenverkehr zu verbreiten. Nur ein Viertel räumte ein, wenig zu einem angenehmen Nebeneinander beizutragen.

Einer der Hauptgründe für die miese Stimmung ist Zeitdruck: 80 Prozent der Befragten gaben an, im Stress eher unentspannt unterwegs zu sein. Kurz: Ohne Zeitdruck wäre die Stimmung auf den Stadtzürcher Strassen viel entspannter. Das würde gemäss Mitteilung der Stadt Zürich auch zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen. Die Umfrage basiert auf der Befragung von 2100 Personen.

(SDA)

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