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Allein gegen den Kinderhort

In einem Park am Zürichberg soll ein Hort mit 140 Plätzen entstehen – aber eine Nachbarin wehrt sich vehement gegen das Projekt. Sie wolle die alten Bäume retten, sagt die Rekurrentin Barbara Hausammann.

Die Baumschützerin vor der 200-jährigen Linde, die dem neuen Hort weichen soll: Barbara Hausammann.
Die Baumschützerin vor der 200-jährigen Linde, die dem neuen Hort weichen soll: Barbara Hausammann.
Reto Oeschger

Begonnen hat alles vor ein paar Jahren, als Barbara Hausammann zusammen mit ihrer Nachbarin Marielle Gilgen eine Gruppe von Leuten sah, die sich auffällig interessiert im Park des Schulhauses Ilgen am Zürichberg umschaute. Hier werde ein Kinderhort gebaut, bekamen die Frauen zu hören. Im Park mit den alten Bäumen sollte ein Neubau entstehen – ohne dass man sie informierte? Das machte Hausammann misstrauisch. Von nun an verfolgte sie aus ihrem verwunschenen Häuschen am Sennhauserweg genau, was drüben vor sich ging. Im Park stehen eine 200-jährige Linde und andere alte Bäume, unter denen die Zürichberg-Kinder seit Jahrzehnten Verstecken spielen und im Winter den Hang hinunterrutschen.

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