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Eine Nacht in den Hinterhöfen der Zürcher Langstrasse

Fixer, Randalierer, Prostituierte: Eine TA-Reporterin hat eine SIP-Patrouille begleitet.

Es sieht nicht nur nach Mensch aus, es riecht auch so: Schlafstätte eines Obdachlosen in der Zürcher Innenstadt.
Es sieht nicht nur nach Mensch aus, es riecht auch so: Schlafstätte eines Obdachlosen in der Zürcher Innenstadt.
Sabina Bobst
«Dürfen wir eintreten?»: SIP-Frau Noemi Allemann.
«Dürfen wir eintreten?»: SIP-Frau Noemi Allemann.
Sabina Bobst
«Ist da jemand zu Hause?»: SIP-Mann Thomas Städtler.
«Ist da jemand zu Hause?»: SIP-Mann Thomas Städtler.
Sabina Bobst
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Urin und Schweiss. Der Geruch dringt trotz geschlossener Tür aus der Toilette ins Freie. Er scheint sich da festzusetzen. So riecht es an manch anderen Orten in der Stadt. Unter der Hardbrücke, in den Hinterhöfen der Langstrasse, im Parkhaus Brunau. Überall dort, wo die Patrouille der SIP Züri, die wir in der Nacht auf Samstag begleiten, ihre Klientel vermutet. SIP steht für Sicherheit, Intervention, Prävention. Es ist die Dienstleistung der Stadt, die Tag und Nacht im öffentlichen Raum aufsuchende Sozialarbeit betreibt, sich als Konfliktvermittler und Sozialambulanz versteht.

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