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Amok-Alarm war ein Versehen

Die Ursache des Amok-Alarms im Toni-Areal ist geklärt. Jemand hatte versehentlich eine Geheimnummer gewählt, die den Alarm ausgelöst hat.

Ein gefragter Mann: Marco Cortesi, Sprecher der Stadtpolizei Zürich, informiert die Medien vor dem Gebäude der ZHdK (4. Dezember 2014).
Ein gefragter Mann: Marco Cortesi, Sprecher der Stadtpolizei Zürich, informiert die Medien vor dem Gebäude der ZHdK (4. Dezember 2014).
Sophie Stieger
Die Polizei hatte das Hochhaus der ZHdK weiträumig abgesperrt, nachdem am Morgen ein Amok-Alarm ausgelöst worden war.
Die Polizei hatte das Hochhaus der ZHdK weiträumig abgesperrt, nachdem am Morgen ein Amok-Alarm ausgelöst worden war.
Sophie Stieger
Insgesamt waren über 100 Polizei- und Rettungsbeamte im Einsatz.
Insgesamt waren über 100 Polizei- und Rettungsbeamte im Einsatz.
Sophie Stieger
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Der Amok-Alarm an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) wurde ausgelöst, weil jemand eine Telefonnummer gewählt hatte, welche automatisch einen Amokalarm auslöst. Dies haben Abklärungen der Stadtpolizei Zürich ergeben, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Geheimnummer ist nur einem kleinen Kreis von Eingeweihten bekannt.

Die Polizei konnte den Anrufer am späten Vormittag ermitteln. Es handelt sich um eine im Kanton Zürich wohnhafte Person. Als Sofortmassnahme haben die Hochschulleitungen der kantonalen Fachhochschulen entschieden, die Nummer stilllegen zu lassen.

Obwohl dies bereits der dritte Alarm in drei Wochen war, hätten die mehreren tausend Personen in der Hochschule nach Eingang der Alarmmeldung gut und richtig reagiert, schreibt die Stadtpolizei. Die Betroffenen befolgten mehrheitlich die Lautsprecherdurchsagen sowie die Anweisungen der Polizei und schlossen sich wie vorgesehen in den Räumen ein. Es waren über hundert Mitarbeitende von Stadtpolizei und Schutz & Rettung im Einsatz.

Die beiden vorangegangenen Fehlalarme wurden zum einen wegen einer technischen Ursache und zum anderen durch das irrtümliche Drücken eines Alarmknopfs ausgelöst.

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