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Anker gibts auch ohne Blocher

Die Sonderausstellung von Blochers Bildern ist zu Ende. Grossartige Malerei kann man in Winterthur aber auch weiterhin sehen, und das ohne Anstehen.

MeinungVon Helene Arnet
Ein typischer Anker: Die Kinderkrippe, von Albert Anker 1890 gemalt, hängt in der Sammlung des Museums Oskar Reinhart.
Ein typischer Anker: Die Kinderkrippe, von Albert Anker 1890 gemalt, hängt in der Sammlung des Museums Oskar Reinhart.
SIK-ISEA, Zürich (Philipp Hitz)
Rührender Ernst: Ankers Knabe mit den Schulsachen (1881).
Rührender Ernst: Ankers Knabe mit den Schulsachen (1881).
SIK-ISEA, Zürich (Philipp Hitz)
Gesonntagt: Anker malte seine Tochter Louise im Jahr 1874 im Sonntagsstaat.
Gesonntagt: Anker malte seine Tochter Louise im Jahr 1874 im Sonntagsstaat.
SIK-ISEA, Zürich (Philipp Hitz)
Ein Hauptwerk:Das Bildnis von Ottilia Giacometti (1912) gilt als eines der wichtigsten Werke Giovanni Ulrico Giacomettis.
Ein Hauptwerk:Das Bildnis von Ottilia Giacometti (1912) gilt als eines der wichtigsten Werke Giovanni Ulrico Giacomettis.
SIK-ISEA, Zürich (Philipp Hitz)
De Star der Sammlung: Es gibt Besucher, die kommen weither, um Caspar David Friedrichs Kreidefelsen auf Rügen (1818) zu sehen.
De Star der Sammlung: Es gibt Besucher, die kommen weither, um Caspar David Friedrichs Kreidefelsen auf Rügen (1818) zu sehen.
SIK-ISEA, Zürich (Philipp Hitz)
Noch ein Hodler: Die Strasse nach Evordes entstand um 1890. Auch hier fehlen die schroffen Felswände nicht.
Noch ein Hodler: Die Strasse nach Evordes entstand um 1890. Auch hier fehlen die schroffen Felswände nicht.
SIK-ISEA, Zürich (Philipp Hitz)
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Eineinhalb Stunden anstehen, um die Anker und Hodler zu sehen, die sonst in Christoph Blochers Haus hängen. Das Winterthurer Museum Oskar Reinhart am Stadtgarten verzeichnete in den letzten Tagen einen Besucheransturm wie noch nie da gewesen in seiner Geschichte. Über 60'000 Personen schauten sich die Sonderausstellung «Hodler Anker Giacometti» an, die bis gestern Sonntag dort gezeigt wurde. Bei anderen Sonderausstellungen waren es, wenn es gut ging, 15'000. Täglich kamen über tausend Personen in das Museum – die Sammlung allein zieht jeweils vielleicht zwanzig an.

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