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«Anreize und Drohungen wirken in der Sozialhilfe nicht besonders»

Sie sind seit vier Jahren Zürcher Sozialvorsteher. Ist die Stadt in dieser Zeit sozialer geworden?

An demselben Tag gab es ein klares Ja zu weniger Sozialhilfe für vorläufig Aufgenommene. Sie haben für ein Nein gekämpft. Überwog an jenem Sonntag die Freude oder der Ärger?

Welchen Anteil haben Sie an der Niederlage?

Haben Sie sich genügend eingesetzt?

Wo lag der Fehler denn?

Was haben die Betroffenen nun zu erwarten? Wird Zürich die Kürzung etwas abfedern?

Sie sind öfter mit SP-Regierungsrat Mario Fehr aneinandergeraten. Wie ist Ihr Verhältnis zu ihm?

Keine persönlichen Animositäten?

Selbst politische Freunde wünschen sich eine offensivere Kommunikation von Ihnen, die NZZ hält Sie für nahezu unbekannt. Ist das Taktik – oder ein Charakterzug, über den Sie sich ärgern?

Zur Sozialhilfe: Sie fahren die Sanktionen stark zurück. Droht kein Rückschritt in Zeiten, als man die Betroffenen einfach machen liess?

Sie werden das sehr genau prüfen müssen.

Auch bei der Kinderbetreuung haben Sie das System angepasst. Bei einigen Kitas hat das für Irritationen gesorgt.

Es gibt Kitas, die sagen, sie fühlten sich gegängelt.