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Anschlagsserie Linksautonomer in Zürich

In den letzten elf Tagen kam es in der Stadt Zürich zu mindestens acht Farb- oder Brandanschlägen linker Extremisten. Auf einer einschlägigen Internetseite geben die Urheber damit an.

Jvo Cukas

Brennende Container bei den Viaduktbögen, Farbanschläge auf Polizeistationen oder -autos: Seit die Polizei die Krawalle am 1. Mai verhindert hatte, kam es in Zürich zu mindestens einem Dutzend Sachbeschädigungen durch linksextreme Aktivisten. Der letzte datiert vom 20. Mai, als am Escher-Wyss-Platz ein Container in Brand gesetzt wurde – Täter unbekannt.

Auf der Seite Indymedia.org preisen die Aktivisten ihre Taten: «Wir haben in der Nacht auf heute (19. Mai) einen Bullenposten im Kreis 8 besucht und die Fassade mit Farbe verziert.» Oder am 13. Mai: «An der Weststrasse Hammer- und Sichelspray an der Manpower-Filiale und brennende Karton-Barrikaden auf der Strasse». Oft werden die Taten als Antwort auf den Polizeieinsatz vom 1. Mai oder als Kampf gegen die Wohnungsnot in der Stadt beschrieben. Die Urheber geben nicht an, zu welcher Organisation sie gehören. Zum Anschlag vom 20. Mai bekennt sich gar niemand.

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