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Arm unter reichen Zürchern

In Zürich arbeiten rund 17'000 Menschen, die weniger als 4000 Franken im Monat verdienen. Ana Ferreira ist eine von ihnen.

Jeder Rappen zählt: In Caritas-Märkten – wie hier in Oerlikon – können Working Poor günstiger einkaufen. Foto: Urs Jaudas
Jeder Rappen zählt: In Caritas-Märkten – wie hier in Oerlikon – können Working Poor günstiger einkaufen. Foto: Urs Jaudas

Mitten in Zürich hat Ana Ferreira* Hotelzimmer geputzt, drei Jahre lang. Von der Stadt kennt sie trotzdem nur den Weg zwischen Hotel und HB. Meistens fuhr sie nach der Arbeit direkt nach Hause, in eine Wohnung rund 40 Zugminuten ausserhalb.

Ferreira ist 24 Jahre alt. Das angesagte Zürich mit seinen Bars und Restaurants bleibt ihr verschlossen. «Mir fehlt das Geld, um auswärts etwas zu trinken oder essen zu gehen.»

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