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Asylbewerber im Pfarrhaus

Die reformierte Kirchgemeinde Neumünster stellt während zwei Jahren Wohnungen in einer Liegenschaft im Zürcher Seefeld drei Flüchtlingsfamilien aus Eritrea und Syrien zur Verfügung.

Hier werden Asylbewerber aus Eritrea und Syrien wohnen: Ehemaliges Kirchgemeindehaus Neumünster an der Zollikerstrasse im Zürcher Seefeld.
Hier werden Asylbewerber aus Eritrea und Syrien wohnen: Ehemaliges Kirchgemeindehaus Neumünster an der Zollikerstrasse im Zürcher Seefeld.
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13 bis 14 zum Teil anerkannte Flüchtlinge leben ab Mitte März im denkmalgeschützten Gebäude an der Zollikerstrasse in Zürich, schreibt die Kirchgemeinde in einer Mitteilung von heute Donnerstag. Geplant sei, dass eine dreiköpfige eritreische Familie mit Kleinkind und eine vierköpfige eritreische Familie mit Teenagern in die ehemalige Sigristenwohnung einzögen.

Ab Mitte April werde dann eine sechsköpfige Familie aus Syrien das ehemalige Pfarrhaus der Kirchgemeinde Neumünster beziehen. Betreut werden die Familien durch die Asyl-Organisation Zürich (AOZ). Mitarbeitende und Freiwillige der Kirchgemeinde Neumünster kümmern sich um die Vernetzung der Flüchtlinge im Quartier.

Serbisch-orthodoxe Kirchgemeinde ist ausgezogen

Für Flüchtlinge, insbesondere für Familien, sei es sehr schwierig, in Zürich eine bezahlbare Unterkunft zu finden, heisst es in der Mitteilung. Mit der Vermietung der Wohnungen leiste die Kirchgemeinde einen Beitrag zur Entschärfung der Situation.

Während vieler Jahre wurde das alte Kirchgemeindehaus an der Zollikerstrasse 74/76 von der serbisch-orthodoxen Kirchgemeinde Heilige Dreifaltigkeit als Gemeindezentrum gemietet und genutzt. Auf Ende Februar ist die orthodoxe Gemeinde ausgezogen.

Die Kirchgemeinde Neumünster und der Stadtverband werden das Haus renovieren und danach einer neuen Nutzung zuführen. Sanierungsstart ist in etwa zwei Jahren. Mit der Unterbringung von Flüchtlingsfamilien kommt die Kirchgemeinde dem Appell des Kirchenrats nach, der die Gemeinden aufgerufen hat, Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen.

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