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Asylunterkunft geht in die Verlängerung

Weil sich der Bau einer Wohnsiedlung verzögert, will die Asyl-Organisation Zürich das Areal im Kreis 11 bis 2017 zwischennutzen. Die Standortsuche für Containersiedlungen ist schwierig, wie ein Fall in Seebach zeigt.

Leben in der temporären Wohnsiedlung: Die ersten Asylsuchenden haben im Juli 2010 die Modulbauten an der Leutschenbachstrasse bezogen. Davor waren sie im ehemaligen Hotel Atlantis untergebracht.
Leben in der temporären Wohnsiedlung: Die ersten Asylsuchenden haben im Juli 2010 die Modulbauten an der Leutschenbachstrasse bezogen. Davor waren sie im ehemaligen Hotel Atlantis untergebracht.
Steffen Schmidt, Keystone
Ein Novum für Zürich: Für die Planung und Bauleitung zeichnete das in Zürich und Cham domizilierte Architekturbüro NRS-Team verantwortlich. Es hat auch das damalige Künstlerdorf «Basislager» in der Binz in Wiedikon konzipiert. Eine weitere Containersiedlung steht auf einem Areal in Altstetten. Eine weitere soll in Seebach errichtet werden.
Ein Novum für Zürich: Für die Planung und Bauleitung zeichnete das in Zürich und Cham domizilierte Architekturbüro NRS-Team verantwortlich. Es hat auch das damalige Künstlerdorf «Basislager» in der Binz in Wiedikon konzipiert. Eine weitere Containersiedlung steht auf einem Areal in Altstetten. Eine weitere soll in Seebach errichtet werden.
Steffen Schmidt
Geplante Wohnsiedlung: Auf dem sogenannten Heineken-Areal (rot) soll dereinst die städtische Siedlung Leutschenbach-Mitte errichtet werden. Die Arbeiten verzögern sich jedoch. Vor 2017 wird nicht gebaut.
Geplante Wohnsiedlung: Auf dem sogenannten Heineken-Areal (rot) soll dereinst die städtische Siedlung Leutschenbach-Mitte errichtet werden. Die Arbeiten verzögern sich jedoch. Vor 2017 wird nicht gebaut.
Hochbaudepartement Stadt Zürich
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Im Sommer 2010 sind die ersten Asylsuchenden aus ihrer Unterkunft im ehemaligen Hotel Atlantis in die Containersiedlung an der Leutschenbachstrasse 72 gezogen – die erste Anlage dieser Art in Zürich. Nun soll die Frist für den Betrieb der temporären Siedlung auf dem sogenannten Heineken-Areal bis zum 31. März 2017 verlängert werden, wie dem «Tagblatt der Stadt Zürich» zu entnehmen ist.

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