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Auf Kosten der Stadt im «Hotel Suff» den Rausch ausschlafen

Betrunkene sollen eine Nacht in der Ausnüchterungsstelle der Urania-Wache nicht mehr selber zahlen müssen, fordern linke Politiker. Der Stadt Zürich entstünden Kosten von bis zu einer halben Million.

Auch «Hotel Suff» genannt: Zelle der zentralen Ausnüchterungsstelle in der Regionalwache Urania.
Auch «Hotel Suff» genannt: Zelle der zentralen Ausnüchterungsstelle in der Regionalwache Urania.
Keystone

Wo hört staatliche Obhut auf, wo beginnt die Eigenverantwortung? Um diese Frage ist in der Gesundheitskommission des Gemeinderats ein Streit entbrannt.

Auslöser ist die zentrale Ausnüchterungsstelle in der Urania-Wache, im Volksmund «Hotel Suff» genannt. Der Stadtrat will den vor zwei Jahren gestarteten Pilotversuch weiterführen. Die 13-köpfige Kommission beschäftigt sich derzeit mit seiner Weisung. Wie der Stadtrat hält sie die Notwendigkeit dieser landesweit einzigartigen Einrichtung für ausgewiesen. Nicht einig ist sie sich jedoch in der Frage, ob die Sturzbetrunkenen die Ausnüchterung aus dem eigenen Sack bezahlen sollen.

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