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Aufrichtfest für abgebranntes Zunfthaus

Ein Jahr nur nach dem grossen Brand feiert das Zunfthaus zur Zimmerleuten am Freitag sein Aufrichtfest. Nun kann im grossen Saal des Dachstockes wieder gefeiert werden.

Der komplette Dachstuhl des Zunfthauses zur Zimmerleuten brannte am 15. November 2007 aus.
Der komplette Dachstuhl des Zunfthauses zur Zimmerleuten brannte am 15. November 2007 aus.
Keystone
Am frühen Donnerstagmorgen des 15. Novembers 2007 versuchte die Feuerwehr, den Brand im Zunfthaus am Zürcher Limmatquai zu löschen.
Am frühen Donnerstagmorgen des 15. Novembers 2007 versuchte die Feuerwehr, den Brand im Zunfthaus am Zürcher Limmatquai zu löschen.
Keystone
Das Zunfthaus zur Zimmerleuten war vor dem Brand noch an seinen roten Türmchen auf dem Dach zu erkennen. Am 2. Oktober 2010 soll das historische Gebäude wieder in neuem Glanz erstrahlen.
Das Zunfthaus zur Zimmerleuten war vor dem Brand noch an seinen roten Türmchen auf dem Dach zu erkennen. Am 2. Oktober 2010 soll das historische Gebäude wieder in neuem Glanz erstrahlen.
Keystone
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Der Wiederaufbau des vor einem Jahr durch einen Brand zerstörten Zunfthaus zur Zimmerleuten kommt planmässig voran. Zum Sechseläuten 2010 soll das Haus, das älter ist als bisher angenommen, bezugsbreit sein.

Während der Arbeiten sei an mehreren Stellen eine alte Mauer zum Vorschein gekommen, sagte Zunftmeister Rudolf Bodmer vor den Medien. Sie stamme aus dem Jahr 1155 und sei gut erhalten. Damit sei das Zunfthaus 850 statt 650 Jahre alt. Es gebe in Europa nur sehr wenige Häsuer, die auf eine solch lange Geschichte blicken könnten.

Sanierung kostet über 17 Millionen Franken

Der Wiederaufbau wird rund 17,5 Millionen Franken kosten. Neben Beiträgen von der Gebäudeversicherung und von der Denkmalpflege ist die Zunft zur Zimmerleuten auf Spenden angewiesen. Ziel ist es, das Haus so gut wie möglich zu rekonstruieren. Punkto Technik soll jedoch die Moderne Einzug halten.

Das Zunfthaus am Limmatquai war in der Nacht auf den 15. November 2007 abgebrannt. Bei den Löscharbeiten kam ein Feuerwehrmann ums Leben. Mehrere Personen wurden verletzt. Das Feuer verursacht hatte eine Panne bei den Elektro-Installationen.

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