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Aus Empörung überklebte der Geschichtslehrer SVP-Plakate

Peter Lüthi hängte Anti-SVP-Sprüche im Hauptbahnhof auf – und wurde verhaftet. Seine Busse zahlen will er nicht. Stattdessen beruft er sich auf Notstand.

«Es kann nicht sein, dass niemand etwas macht»: Peter Lüthi.
«Es kann nicht sein, dass niemand etwas macht»: Peter Lüthi.
Doris Fanconi

«Profil der SVP: Angst und Hass schüren» steht auf einem der Plakate, die der Geschichtslehrer Peter Lüthi am 11. August 2011 im Hauptbahnhof aufhängt. Nicht irgendwohin, sondern zu den Plakaten der SVP. Die hängen im Sommer vor den Nationalratswahlen überall im Bahnhof und empören Lüthi. Auf einem anderen von Lüthis Plakaten steht: «Profil des Attentäters von Oslo: Aus Angst und Hass handeln.» Auf einem dritten: «Wo stünde die SVP heute, wenn es keine Sündenböcke gäbe?»

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