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Ausländische Fachkräfte für Google & Co., nicht aber für KMU

Kleine Hightech-Firmen erhalten kaum Arbeitsbewilligungen für Informatiker. Das Kontingent für Arbeitsbewilligungen, welches der Kanton Zürich erhält, ist zu klein.

«Wir bilden für teures Geld ausländische Informatiker aus, wollen ihnen aber keinen Job geben»: Moritz Zumbühl.
«Wir bilden für teures Geld ausländische Informatiker aus, wollen ihnen aber keinen Job geben»: Moritz Zumbühl.
Caroline Minjolle

Ein Kontingent von 3600 Arbeitsbewilligungen erhält der Kanton Zürich jährlich für hoch qualifizierte ausländische Fachkräfte, die nicht aus der EU stammen. Das ist viel zu wenig für die Hightech-Branche. Denn in Zürich finden Firmen zwar das nötige Kapital und das kreative Umfeld, nicht aber genügend Talente. So gehen die begehrten Bewilligungen vor allem an Grossfirmen wie Google, IBM oder UBS. Nur sie verfügen über die nötigen Personal- und Rechtsabteilungen, um die hohen administrativen Hürden zu bewältigen – und auch über schlagkräftige PR-Abteilungen.

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