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Autonome zünden Diplomatenauto an

In der Nacht auf Montag haben Unbekannte im Zürcher Seefeld ein Fahrzeug vor dem französischen Konsulat in Brand gesetzt. Sie solidarisieren sich mit den Demonstranten in Frankreich.

Wie die Stadtpolizei Zürich gegenüber «20 Minuten» bestätigt, wurde in der Nacht auf heute Montag unmittelbar vor dem französischen Generalkonsulat im Kreis 8 ein Diplomatenauto angezündet. Der Sachschaden sei erheblich.

Im Internet bekennen sich Linksautonome zum Anschlag. «Wir solidarisieren uns mit den sogenannten Gelbwesten, die in ganz Frankreich und nun auch in Belgien und Holland auf die Strassen gehen und gegen die weitere Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben protestieren.» Neben dem brennenden Auto habe man deshalb auch eine Warnweste hinterlassen, heisst es im Bekennerschreiben weiter.

Die Gelbwesten-Demonstrationen halten Frankreich seit Wochen in Atem. Wegen den gewalttätigen Protesten sind inzwischen auch Touristen-Attraktionen wie der Eiffelturm und der Louvre in Paris geschlossen.

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