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Bald erstrahlt das Utoquai

An mehreren Strassenmasten sind graue Kästen installiert worden. Damit werden nicht Temposünder entlarvt, sondern Nobelhotels beleuchtet.

Seit November 2009 erstrahlt auch die Quaibrücke in neuem Glanz.
Seit November 2009 erstrahlt auch die Quaibrücke in neuem Glanz.
Georg Aerni
Der Tessinerplatz beim Bahnhof Enge im Plan-Lumière-Licht.
Der Tessinerplatz beim Bahnhof Enge im Plan-Lumière-Licht.
Felix Schindler
Der Altstetterplatz: dezentes statt starkes Licht.
Der Altstetterplatz: dezentes statt starkes Licht.
Robert Narr
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Im Rahmen des städtischen Lumière-Plans wird ab dem Sommer auch die Häuserfront am Utoquai beleuchtet. Wie «20 Minuten» am Mittwoch schreibt, haben Arbeiter in den letzten Tagen an mehreren Strassenmasten Anlagen installiert, mit denen Licht auf insgesamt acht Gebäude projiziert werden soll. Dazu gehören die Nobelhotels Eden au Lac und Steigenberger Bellerive au Lac oder das japanische Generalkonsulat.

Wie schon bei bereits realisierten Projekten – unter anderem der Beleuchtung des Bahnhofs Stadelhofen – setzt die Stadt Zürich dabei auf eine von der Firma Monofaktor entwickelte Technik. Vor die Lichtprojektoren wird eine Art Dia mit den Umrissen des Gebäudes geschoben. Das System ermöglicht es, dass nur der gewünschte Bau angestrahlt wird, während Fenster, Türen, Bäume oder Nachbarhäuser dunkel bleiben.

Im Sommer gehen die Lichter an

«Dadurch lässt sich vermeiden, dass das Licht in den Himmel abstrahlt und es zu Lichtverschmutzung kommt», so Urs Spinner vom Hochbaudepartement gegenüber «20 Minuten». Zudem sei diese Technik sehr ökologisch: «Die gesamte Beleuchtung am Utoquai verbraucht nicht mehr Strom als sechs Staubsauger.»

Bereits während der Euro 08 wurden die Gebäude am rechten Ufer beleuchtet. Die provisorische Installation am Utoquai, das damals zur Fanmeile gehörte, dauerte nur drei Wochen. Wann die Lampen des definitiven Projekts eingeschaltet werden, konnte Spinner auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch noch nicht bekannt geben. «Auf jeden Fall diesen Sommer.»

Die Kosten für Tests und die Installation betragen 500'000 Franken. Davon trägt die eine Hälfte die Stadt, die andere die Grundeigentümer.

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