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Banker retten einen der ältesten Zürcher Baumriesen

Die Bauarbeiten für die Limmattalbahn hätten für einen Mammutbaum in der Stadt beinahe das Todesurteil bedeutet. Jetzt kommt alles anders.

Ein Prachtexemplar als Wahrzeichen: Der Mammutbaum steht in Altstetten an der Hohlstrasse vor einem Verwaltungsgebäude der Bank Julius Bär. Ganz in der Nähe befindet sich auch der Bahnhof Altstetten.
Ein Prachtexemplar als Wahrzeichen: Der Mammutbaum steht in Altstetten an der Hohlstrasse vor einem Verwaltungsgebäude der Bank Julius Bär. Ganz in der Nähe befindet sich auch der Bahnhof Altstetten.
Werner Schüepp
Gutachten verlangt: Die Bank wehrte sich gegen eine eventuelle Fällung des Mammutbaumes und hat ein Gutachten angefordert.
Gutachten verlangt: Die Bank wehrte sich gegen eine eventuelle Fällung des Mammutbaumes und hat ein Gutachten angefordert.
Werner Schüepp
Viel befahrene Strasse: Der Mammutbaum steht an einer exponierten Lage. Täglich fahren hier Tausende von Autos vorbei. Zur Weihnachtszeit schmückt die Bank Julius Bär den Baum.
Viel befahrene Strasse: Der Mammutbaum steht an einer exponierten Lage. Täglich fahren hier Tausende von Autos vorbei. Zur Weihnachtszeit schmückt die Bank Julius Bär den Baum.
Werner Schüepp
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Die Entrüstung war gross, als Tagesanzeiger.ch/Newsnet im Frühling berichtete, dass einer der seltenen Mammutbäume in der Stadt Zürich wegen Bauarbeiten (Strassenverbreiterung) im Zusammenhang mit der geplanten Limmattalbahn wahrscheinlich gefällt werden müsse. Der Tenor der Leserkommentare: «Riesensauerei. Das geht auf keinen Fall.» Für Robert T. (Name der Red. bekannt), der in der Stadt 50 Mammutbäume fotografiert und vermessen hat, war klar: «Die Bauarbeiten werden für den Baum das sichere Todesurteil sein.»

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