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Bedeutend mehr Rekurse bei Zürcher Gymi-Prüfungen

Eltern beschreiten vermehrt den Rechtsweg, wenn ihr Kind die Aufnahmeprüfung nicht besteht.

Schwierige Zeit für junge Menschen: Ein Mädchen büffelt für die Aufnahmeprüfung ins Gymnasium. (Keystone/Gaëtan Bally/Symbolbild)
Schwierige Zeit für junge Menschen: Ein Mädchen büffelt für die Aufnahmeprüfung ins Gymnasium. (Keystone/Gaëtan Bally/Symbolbild)

Beim Kanton Zürich seien wegen nicht bestandener Gymi-Aufnahmeprüfungen gegen hundert Rekurse eingegangen. Das seien doppelt so viele wie 2016, schreibt die «NZZ am Sonntag» (Artikel online nicht vorhanden). Das betrifft nicht nur das Gymnasium, sondern auch andere Zürcher Mittelschulen.

So wurden 2016 bei der Bildungsdirektion 41 entsprechende Rekurse eingereicht. 2019 seien es bereits 89 gewesen, wie Kommunikationsleiterin Yvonne Leibundgut gegenüber der NZZ erklärte. 58 Rekurse betrafen Prüfungen ins Langzeitgymi, 22 solche ins Kurzzeitgymi, die übrigen 9 Prüfungen in Zürcher Fach- und Handelsmittelschulen.

Leibundgut meinte, dass es schwer abzuschätzen sei, ob der Anstieg der Anfechtungsquote anhalten werde und was gegebenenfalls die Gründe dafür seien. Leibundut bemerkte, dass die Akzeptanz der Gymi-Aufnahmeprüfung noch immer sehr gross sei. «Nur rund ein bis zwei Prozent der nicht bestandenen Prüfungen werden angefochten.»

Geringe Erfolgsaussichten

Der Erfolg dieser Rekurse war in den Vergangenheit gering: Im letzten Jahr musste sich die Bildungsdirektion mit 85 Rekursen beschäftigen. Gutgeheissen wurden jedoch nur 5. Die Zeitung wies darauf hin, «dass die Entscheide der Bildungsdirektion ans Verwaltungs- und ans Bundesgericht weitergezogen werden können.»

Dieses Jahr sind rund 7700 Schüler und Schülerinnen zur Gymi-Aufnahmeprüfung angetreten. Rund 3500, also weniger als die Hälfte, haben sie bestanden.

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