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Beim Essen sparen, damit es für die Miete reicht

Wegen der steigenden Mieten muss die Stadt mit Zuschüssen vermehrt Rentner unterstützen, die ihre Wohnungen nicht mehr zahlen können. Die SP kritisiert, dass so die Spekulation mitfinanziert werde.

Die Miete vom Mund absparen: Jeder dritte Rentner kann die Wohnkosten nicht mit den Zuschüssen abdecken.
Die Miete vom Mund absparen: Jeder dritte Rentner kann die Wohnkosten nicht mit den Zuschüssen abdecken.
Illustration: Felix Schaad

770 Franken Miete bezahlte die 81-jährige Frau über Jahre für ihre Wohnung im Seefeld. Dann aber bekommt sie die Kündigung, weil das Haus saniert wird. Mit viel Glück findet sie im selben Quartier wieder eine Wohnung. Aber: Die Miete ist mit 1638 Franken mehr als doppelt so hoch wie früher. Über ihre Rentenzuschüsse sind aber nur 1375 Franken abgedeckt. Die restlichen 263 Franken muss sie mit dem Geld bezahlen, das sie eigentlich für das Essen, das Tram oder den Haushalt bräuchte.

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