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Hin und Her um geplantes Gymnasium Uetikon

Der Entscheid über den Standort für eine neue Mittelschule am Zürichsee sei gefallen, heisst es. Doch der zuständige Gemeinderat will noch nichts davon gewusst haben.

Kommt hier das neue Gymi hin? Die Bildungsdirektion sagt ja, der Gemeindepräsident sagt noch nichts.
Kommt hier das neue Gymi hin? Die Bildungsdirektion sagt ja, der Gemeindepräsident sagt noch nichts.
Keystone

In Uetikon soll ein neues Gymnasium für mehr als 1000 Schüler entstehen – neben jenem in Küsnacht das zweite am rechten Seeufer. Dies haben die Zürcher Bildungs- und die Baudirektion dem Regierungsrat beantragt. Die Gemeinden seien darüber informiert worden, schreibt die NZZ am Samstag. In der «Zürichsee-Zeitung» von heute Montag wird diese Aussage nun relativiert. Der Gemeinderat habe keine Kenntnis des Vorentscheides, lässt der Uetiker Gemeindepräsident Urs Mettler (parteilos) in einer Medienmitteilung verlauten.

Die Gemeinde stehe zwar in engem Kontakt mit dem Kanton und der Grundeigentümerin des Areals, der Chemie + Papier Holding AG (CPH). Zu Details der laufenden Verhandlungen könne er sich aber im Moment nicht äussern, heisst es weiter. Auch die Sprecherin der Zürcher Bildungsdirektion, Yvonne Leibundgut, will die Meldung der NZZ nicht bestätigen. Der Prozess sei erst abgeschlossen, wenn die Gesamtregierung entschieden habe, sagt sie zur «Zürichsee-Zeitung». Der Regierungsrat werde seinen Entscheid noch diesen Frühling treffen.

Altlasten verzögerten den Entscheid

Bei der Suche nach einem Standort für ein neues Gymnasium standen auch Areale in Meilen und Stäfa zur Debatte. Die Idee, auf dem Areal der Chemischen Fabrik Uetikon eine Mittelschule zu bauen, äusserte die damalige Zürcher Bildungsdirektorin Regine Aeppli bereits an einer Medienkonferenz im April vor drei Jahren.

Bei den Verhandlungen zwischen der CPH und dem Kanton Zürich ging es aber laut «Zürichsee-Zeitung» nicht nur um die Neunutzung, sondern auch um die Kosten der Sanierung des Gebietes. Die Frage sei, wer für die Beseitigung der Altlasten im Boden aufkommen solle. Diese Diskussion habe den Entscheid verzögert, schreibt die Zeitung.

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