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Beratungsstelle gegen die «Seefeldisierung»

Der Quartierverein Riesbach hilft Hauseigentümern, die ihre Liegenschaft nicht einfach den Meistbietenden verkaufen wollen.

Altes wird abgebrochen, neue, teure Wohnungen entstehen: Baustelle im Zürcher Seefeld.
Altes wird abgebrochen, neue, teure Wohnungen entstehen: Baustelle im Zürcher Seefeld.
Keystone

Ist die «Seefeldisierung» das Schicksal der Zürcher Quartiere geworden? Nein, sagt sich der Quartierverein Riesbach und lässt den Worten Taten folgen: Erfahrene Baufachleute aus dem Quartier haben im Internet eine Beratungsstelle für Hauseigentümer eingerichtet, die Fragen zu nachhaltiger Quartiererneuerung beantwortet. Mit dabei ist Franz Bartl, Architekt und Vorstandsmitglied des Quartiervereins. «Wir wollen etwas gegen die Klagen der Mieter über die angeblich bösen Hauseigentümer unternehmen», sagt er. «Deshalb wenden wir uns explizit an die Liegenschaftenbesitzer. Sie können verhindern, dass günstige Wohnungen in teure verwandelt, intakte Häuser aus Renditegründen abgerissen und junge Familien sowie ältere Personen aus dem Quartier verdrängt werden.»

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