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Berner Segen für Zürichs verschlossene Tramtüren

An Doppelhaltestellen darf das hintere Tram abfahren, ohne nochmals anzuhalten oder die Tür zu öffnen. Das hat das Bundesamt für Verkehr so bewilligt.

Fluchende Passagiere sind hier keine Seltenheit: die Doppelhaltestelle Stauffacher. Bild: Peter Lauth
Fluchende Passagiere sind hier keine Seltenheit: die Doppelhaltestelle Stauffacher. Bild: Peter Lauth

Dieser Ärger, wenn das Tram am Lichtsignal wartet, aber der Trampilot die Türe nicht öffnet. Besonders tückisch sind die Doppelhaltestellen, an denen zwei Tramzüge hintereinander Platz haben wie etwa am Bahnhofquai. Wenn vorne der 11er hält und hinten der 14er, weiss man nicht, ob man für den 14er nach hinten rennen muss oder ob der 14er nachher vorn nochmals hält. Und wenn er das nicht tut und von hinten einfach durchfährt oder gar halten muss, aber die Tür nicht aufgeht und der Chauffeur krampfhaft geradeaus schaut, weil er weiss, dass man ihn verflucht – dann ist das Zürcher Tramalltag.

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