Zum Hauptinhalt springen

Besteht unser Velo die Kontrolle?

Wir haben bei der Stadtpolizei nachgefragt, was ein Velo braucht, um ohne Busse durch die Kontrolle zu kommen.

Sicher ist sicher: Die Polizei schaut genau hin bei der Velokontrolle.

Die neuesten Zahlen belegen es: Velofahren in Zürich ist gefährlich. Die meisten Unfälle in der Stadt geschehen mit dem Velo. 460 verunfallte Personen zählte die Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich 2016. Zwei Drittel der Unfälle waren selbst verschuldet.

Jetzt steigen die Temperaturen wieder und damit auch die Zahl der Unfälle, weil wieder mehr Zürcher mit dem Velo unterwegs sind. Damit die Velofahrer sicher unterwegs sind, gibt es verschiedene Sicherheitsvorschriften. Aber kennen Sie diese?

Der «Beobachter» berichtete kürzlich von einem Fall eines Fixie-Fahrers, den ein Rencontre mit der Stadtpolizei teuer zu stehen kam. Weil bei ihm diverse obligatorische Dinge fehlten, bekam er einen Strafbefehl über total 485 Franken. So kostet ein ungenügendes Bremssystem – beim ersten Mal – beim Stadtrichteramt Zürich 100 Franken Busse. Dazu kommen Verfahrenskosten von 165 Franken.

Marcel Schäffer – Chef Bike Police Zürich – erklärt im Video, was beim Velo obligatorisch ist und welche drei Verhaltensregeln die Velofahrer am häufigsten missachten. Mit unserem Testvelo hätten wir mindestens die 40 Franken Busse für fehlende Reflektoren kassiert. Die Reifen wären möglicherweise okay, da noch kein Gewebe sichtbar ist. Ansonsten wären das nochmals 20 Franken. Und die Busse fürs Licht gibts nur bei Dämmerung oder nachts. Diese beträgt 40 Franken bei beleuchteter Strasse, 60 Franken bei unbeleuchteter Strasse und 20 Franken im beleuchteten Tunnel. Bei den Reflektoren an den Pedalen gibts eine Ausnahme: Sogenannte Sport- oder Klickpedalen brauchen diese nicht. (TA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch