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Betreuung ohne Bewilligung im Fall Carlos wirft Fragen auf

Laut dem Oberjugendanwalt mussten die Betreuer von Carlos keine entsprechende Bewilligung aufweisen. Das sehen aber nicht alle so. Auch politisch hat der Fall ein Nachspiel.

Zu den Sondermassnahmen für Carlos (vorne) gehörten eine 4,5-Zimmer-Wohnung, eine 24-Stunden-Betreuung durch Sozialarbeiter und Thaiboxtraining.
Zu den Sondermassnahmen für Carlos (vorne) gehörten eine 4,5-Zimmer-Wohnung, eine 24-Stunden-Betreuung durch Sozialarbeiter und Thaiboxtraining.
Screenshot SRF
Weltmeister Shemsi Beqiri (Bild) trainierte Carlos. Er wurde zur Respektsperson für den jungen Straftäter – etwas, was Carlos bisher gefehlt hatte.
Weltmeister Shemsi Beqiri (Bild) trainierte Carlos. Er wurde zur Respektsperson für den jungen Straftäter – etwas, was Carlos bisher gefehlt hatte.
Patrick Straub, Keystone
Ein Boxer mit einem «All for Brian»-T-Shirt setzt ein Zeichen für Carlos, nachdem dieser ins Gefängnis zurück musste.
Ein Boxer mit einem «All for Brian»-T-Shirt setzt ein Zeichen für Carlos, nachdem dieser ins Gefängnis zurück musste.
Kostas Maros
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Justizdirektor Martin Graf hat im Fall des jugendlichen Straftäters Carlos (Name geändert) einige Fehler eingestanden, etwa die Luxusbehandlung des Thaibox-Lehrlings und die übertrieben hohen Kosten des «Sondersettings». In einem für die Zürcher Justiz besonders heiklen Punkt – der Frage, ob Carlos’ Betreuung legal war – sehen Grafs Leute dagegen kein Problem.

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