Zum Hauptinhalt springen

Die Prothese der Zukunft und Lionels Traum vom Trommeln

Lionel (8) wäre gerne Musiker. Aber ihm fehlt die linke Hand. Dank neuartigen Prothesen aus Zürich könnte sein Traum dennoch wahr werden.

Von einer solchen Hightechprothese träumt Lionel; sie gehört Michel Fornasier. Foto: Fabienne Andreoli
Von einer solchen Hightechprothese träumt Lionel; sie gehört Michel Fornasier. Foto: Fabienne Andreoli

Lionel ist ein aufgeweckter Achtjähriger. Stillsitzen kann er auch, wenn es sein muss, aber lieber ist er in Bewegung. Er fährt Velo, er schwimmt. Und er würde gern Schlagzeug spielen. Nur gibt es da ein Hindernis: Lionel fehlen von Geburt an die linke Hand und ein Stück des Unterarms.

Deshalb tobt er an einem der letzten richtig warmen Septembertage nicht draussen herum, sondern sitzt mit seiner Mutter, Silvia Wolfsgruber, in einem Sitzungszimmer im Wyss Zurich, einem Forschungszentrum, das ETH und Uni gemeinsam betreiben. Hier, an der Weinbergstrasse, arbeiten zwei Industrie­designer, ein Orthopädietech­niker, ein Biologe und ein Systemdesigner unter dem Namen Swiss Prosthetics an der Prothese der Zukunft. Lionel ist eines der Kinder, welche die neue Prothese ausprobieren dürfen: Sein Arm dient als Modell, seine Wünsche wollen die Techniker hier möglichst umzusetzen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.