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Blind joggen – wie geht das?

«Jetzt links», «Füsse heben»: Wie sich der blinde Läufer Josef Stöckli jeden Samstag im 1:1-Training in Zürich zurechtfindet.

Anja Stadelmann
«Auch als blinde Person spüre ich die Landschaft sehr gut»: Josef Stöckli geniesst die Freiheit beim Joggen, Schwimmen oder Tandem fahren.

Die Tage mit T-Shirt-Wetter häufen sich wieder, es ist die Zeit, in der Jogger ihre Laufschuhe aus dem Keller holen. Einer, der unabhängig vom Wetter joggt und die Schuhe den ganzen Winter über schnürte, ist Josef Stöckli. Der Hobbyläufer sieht seit zehn Jahren nur noch hell und dunkel, ohne Konturen. Früher war er sehr sportlich, weshalb er auch heute jeden Samstag mit seinem Guide Claudia Jung zehn Kilometer joggt. Sie starten jeweils vor seiner Haustüre in der Nähe des Bahnhofs Oerlikon und rennen eine ausgedehnte Runde auf Feldwegen in Seebach und Affoltern. Wie selbstverständlich er sich dabei durch die Landschaft bewegt, sehen Sie im Video oben.

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