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Blutreserven in Zürich werden knapp

Die Spitäler werden derzeit mit zu wenig Spenderblut versorgt. Abgedeckt ist nur noch der Bedarf für zwei Tage. Deshalb ergeht nun ein Aufruf.

In der Region Zürich lassen sich drei bis fünf Prozent der Bevölkerung jeweils regelmässig Blut abzapfen.
In der Region Zürich lassen sich drei bis fünf Prozent der Bevölkerung jeweils regelmässig Blut abzapfen.
Keystone

Der Zürcher Blutspendedienst ruft die Bevölkerung auf, die Spendezentren aufzusuchen oder an den Spendeaktionen in den Gemeinden teilzunehmen. Der Grund: Im Lager von liegen momentan nur noch 950 Beutel mit Blut, wie der «Landbote» heute berichtet. Bei den Blutgruppen A Rhesus positiv und 0 Rhesus positiv sind es 259 respektive 248.

Letztere sind besonders gefragt, weil 70 Prozent der Bevölkerung eine dieser beiden Blutgruppen aufweisen. Die Reserven reichen derzeit nur für zwei Tage. Ziel von Blutspende Zürich sind Blutreserven für mindestens fünf bis sieben Tage.

Gründe für den Mangel: In den letzten vier Wochen war der Bedarf an Blutprodukten um 10 Prozent höher als im selben Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig ist die Zahl der Spenden während der Ferien wie üblich zurückgegangen.

Angebot und Nachfrage rückläufig

In der Region Zürich lassen sich drei bis fünf Prozent der Bevölkerung jeweils regelmässig Blut abzapfen. In den letzten Jahren hat die Zahl der Neuspender von 7000 bis 8000 auf noch 5000 bis 6000 pro Jahr abgenommen. Gleichzeitig hat sich aber auch der Bedarf um etwa 30 Prozent reduziert. Einerseits weil es mit neuen Operationsmethoden zu weniger Blutverlust kommt, andererseits weil Blutarmut nicht mehr mit Blut, sondern medikamentös behandelt wird.

Orte und Termine findet man unter www.blutspendezurich.ch oder unter Telefon 058 272 52 52.

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