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Bootshaus darf nicht zum Kraftwerk werden

Ein Schuppen am Zürichsee zeigt laut bürgerlichen Politikern, wo es bei der Energiewende klemmt: Die Eigner wollten ihn mit einer Solaranlage versehen – und müssen nun bis vor Bundesgericht darum kämpfen.

Solarschindeln dürfte man zwar anbringen, aber den Strom nicht nutzen: Das Bootshaus in Zürich-Wollishofen, wie es jetzt aussieht (links) und wie es laut den Eigentümern nachher aussehen würde. Bild: zVg
Solarschindeln dürfte man zwar anbringen, aber den Strom nicht nutzen: Das Bootshaus in Zürich-Wollishofen, wie es jetzt aussieht (links) und wie es laut den Eigentümern nachher aussehen würde. Bild: zVg

Im März 2012 setzte der Kantonsrat des Kantons Zürich ein deutliches Zeichen für die Energiewende. Mit nur einer Gegenstimme hiess er die Revision des Zürcher Planungs- und Baugesetzes (PBG) gut. Damit beseitigte er mehrere Hürden, um die energetische Sanierung für Privatpersonen zu erleichtern.

Die Familie Heierli aus Zürich-Wollishofen konnte davon bisher nicht profitieren. Sie wollte ihr Bootshaus mit Solarzellen verkleiden, um mit dem gewonnenen Strom den Energiebedarf ihrer zwei Motorboote zu decken. Allfällige Überschüsse wären ins öffentliche Stromnetz geflossen. Das Projekt wurde zunächst gutgeheissen, aufgrund eines nachbarlichen Einspruchs jedoch wieder gestoppt. (Redaktion Tamedia berichtete) Es entwickelte sich ein mehr als fünf Jahre anhaltender Rechtsstreit, der nun vor dem Bundesgericht behandelt wird.

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