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Bundesgericht gibt Siedlung Rautistrasse grünes Licht

Die Stadt Zürich kann die umstrittene Wohnsiedlung Rautistrasse im Quartier Altstetten bauen. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde von Anwohnern abgewiesen.

Die heutige Siedlung mit 44 Wohnungen, die 1948 erstellt wurde, ist baufällig und wird abgerissen. Hochbaudepartement-Sprecher Urs Spinner bestätigte am Mittwoch eine entsprechende Meldung der Quartierzeitung «Zürich West». Für 47,5 Millionen Franken werden auf dem 11'600 Quadratmeter grossen Areal sieben Wohnhäuser mit 105 Wohnungen gebaut.

Anwohner wehrten sich gegen die Erteilung der Baubewilligung bis vor Bundesgericht. Dieses teilte die Beurteilung des kantonalen Verwaltungsgerichts, das die Beschwerde Anfang 2010 abgewiesen hatte.

Die Beschwerdeführer kritisierten unter anderem die Gebäudehöhe. Da es sich um eine Arealüberbauung auf einem über 6000 Quadratmeter grossen Grundstück handle, dürften die Gebäude in zweigeschossigen Wohnzonen drei Geschosse und in den übrigen Zonen sieben Geschosse umfassen. Die maximale Gebäudehöhe betrage somit 11,5 beziehungsweise 25 Meter, hält das Bundesgericht fest.

Die Richter bezeichneten auch die vom Verwaltungsgericht den Beschwerdeführern auferlegten Gerichtskosten von gut 26'000 Franken für gerechtfertigt. Sie legten die eigenen Gerichtskosten auf 5000 Franken fest.

Energetische Projektverbesserung

Der Zürcher Gemeinderat hatte den Kredit von 47,5 Millionen Franken für die Wohnsiedlung im Dezember 2006 bewilligt. Laut Urs Spinner vom Hochbaudepartement wird das Projekt weitgehend wie geplant realisiert. Es gebe bloss eine energetische Anpassung: Statt nach dem Minergie- wird nach dem Minergie-Eco-Standard gebaut.

Anfang 2012 soll mit dem Bau begonnen werden. Gerechnet wird laut Spinner mit einer zweijährigen Bauzeit.

SDA/ep

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