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Bundesgericht stärkt Mieter

Wer den Anfangsmietzins anfechten will, muss bei Wohnungsnot keine Zwangslage mehr nachweisen. Laut den Richtern entspricht die Marktmacht der Vermieter Kartellen.

Zürichs Wohnungsmarkt ist laut Bundesgericht im Ungleichgewicht: In Massen strömten Interessenten gestern zur Besichtigung der Siedlung Kronenwiese. Video: Lea Blum

Mieter in Stadt und Kanton Zürich müssen überhöhte Mietzinse künftig nicht mehr widerstandslos akzeptieren. In einem wegweisenden Urteil stärkt das Bundesgericht Lausanne jetzt Mieterinnen den Rücken, die sich gegen überrissene Anfangsmieten zur Wehr setzen. Zwei junge Männer, die im März 2013 eine 3½-Zimmer-Wohnung am Stampfenbachplatz bezogen hatten, haben die vertraglich vereinbarte Miete von 3900 Franken netto mithilfe des Mieterverbandes angefochten. Vor dem Mietgericht und dem Zürcher Obergericht zunächst ohne Erfolg.

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